Geschichte

In Langerwehe ist das Töpferhandwerk seit über 1000 Jahren präsent. Im Ort begegnet man an vielen Stellen dem Keramikhandwerk – man muss nur mit offenen Augen durch Langerwehe gehen, um zu sehen, wo getöpfert wurde oder immer noch wird. Davon zeugen die Brunnen, die aktiven Töpfereien, der Zuweg zur alten Kirche auf dem Rymelsberg und nicht zuletzt das Töpfereimuseum im Pastoratsweg.

Ende der 1930er Jahre erwarb die Gemeinde Langerwehe den alten Pfarrhof auf dem Rymelsberg. Hier hat die von Konrektor Josef Schwarz zusammengetragene Sammlung Langerweher Gefäße eine dauerhafte Bleibe gefunden. In den 1950er Jahren nahm die Gemeinde den Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Gebäudeteile in Angriff.

Anstelle der Stallungen entstand eine Töpferwerkstatt, dort wo früher die Scheune war, wurde ein Vortragssaal errichtet. Ende der 1960er Jahre kam ein moderner Flachdachbau hinzu. Entstanden ist ein ansehnliches kleines „Handwerksmuseum“.

Seit Sommer 2020, offiziell ab dem 1.1.2021, wird das Museum von ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen verantwortet. Sie sorgen für den Fortbestand der Erinnerungen an das über 1000 Jahre alte Töpferhandwerk und dafür, dass das Museum ein attraktives und lebendiges Museum bleibt.